Zur Geschichte des Vereins Hoppenbank
Ein kurzer Blick zurück…
1971
gründet sich auf Initiative engagierter Bremer BürgerInnen der Verein Hoppenbank e.V.
Die ersten Wohnplätze für 5 Haftentlassene werden in der Straße Hoppenbank angemietet
1979
Eröffnung Haus Fedelhören, ein stationäres Wohnprojekt mit damals 18 Wohnplätzen für Betroffene wird eröffnet.
Projekt Entlassungsvorbereitung in der JVA – Inhaftierte werden für die Entlassung vorbereitet
1982
Brücke Bremen – Ersatzfreiheitsstrafen können durch gemeinnützige Arbeit getilgt werden
1984
Projekt Nachbetreuung – ambulante Betreuung von Strafentlassenen
1986
Versorgungszentrum Teestube: Essensangebote, Beratung und Begegnungsstätte für Inhaftierte und Entlassene
Projekt U-Haftvermeidung – durch ein gezieltes Betreuungs- und Wohnangebot wird der Haftgrund Fluchtgefahr bereinigt
1990
Drogen/Methadonprojekt und das Projekt Betreutes Wohnen – Drogenabhängige und substituierte Strafentlassene werden nach der Entlassung betreut
1993
Berufshilfebüro, Berufshilfe für Straffällige – innerhalb und außerhalb der JVA werden Straffällige beraten und in Beschäftigung und Arbeit vermittelt
1995 - 2003
Projekt Reduzierung von Ersatzfreiheitsstrafen – Inhaftierte Ersatzfreiheitsstrafenverbüßer werden in gemeinnützige Arbeit vermittelt
1995 - 1999
Aktionsprogramm der EU/Leonardo da Vinci - Entwicklung von Lernmodulen für Inhaftierte
1996 - 2002
Projekt Clean City I - langfristig angelegtes Beschäftigungsprojekt für schwer vermittelbare Strafentlassene zur Verbesserung des städtischen Erscheinungsbildes
1997 - 1999
Projekt My Pegasus, Arbeits- und Berufsförderung schwerstvermittelbarer Strafgefangener, eine Maßnahme nach § 242sAFG zur Weiterbeschäftigung ehemaliger Mitarbeiter des Bremer Vulkan
1997 - 2000
EU-Kooperationsprojekt TELIS (Telelernen im Strafvollzug), Kooperationsprojekt unterstützt durch die Europäische Union im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Beschäftigung - Integra
1998 - 2002
Clean City III – Entfernung von Graffiti an öffentlichen Gebäuden durch das Beschäftigungsprojekt für Straffällige
1999 - 2000
Global Bangemann Challenge und Connect-Programm – Umsetzung Informationstechnologie in der Arbeit mit Straffälligen
1999 - 2001
EEPPI – European Educational Project for Penitentiary Institutions, Lerninsel mit Computerangeboten im Sozialzentrum der Inneren Mission und der Teestube des Vereins Hoppenbank
2000
Projekt Berufshilfebüro in der JVA-Bremen und bei den sozialen Diensten der Justiz – Vermittlung von Straffälligen in Arbeit und Beschäftigung gefördert über das EU-Landesprogramm Chance I
2001/2002
Kooperationsprojekt EVB-Pool mit den Partnern Arbeitsgruppe SOJUS, Verein Bremische Straffälligenbetreuung und Comeback
2002
Projekt AHAB Aufsuchende Hilfen – Ambulante Betreuung von Strafentlassenen
Zusammenführung des Drogen/Methadonprojektes und Betreutes Wohnen
Start des Projektes Ehrenamtliche Hilfen für Straffällige
Sozialberatungszentrum für Straffällige in Bremen-Nord, ein Kooperationsprojekt zwischen den Sozialen Diensten der Justiz, dem Verein Hoppenbank und der Bremischen Straffälligenbetreuung
2002 - 2006
Mitarbeit an der Entwicklungspartnerschaft e-Lis (e-learning im Strafvollzug) gefördert über die Europäische Union, Gemeinschaftsinitiative EQUAL, Förderung der Beschäftigungsfähigkeit inhaftierter und straffällig gewordener Menschen
2003
Fortsetzung von EEPPI – European Educational Project for Penitentiary Institutions
Beantragung des Projektes The Whereabout of Exprisoners/Rückfall- und Verbleibsforschung
2003 - 2005
Projekt Berufshilfe für ausländische Straffällige, im Rahmen des EU-Programms XENOS, Berufs- und Integrationsförderung straffälliger Ausländer und Aussiedler
2005
Einrichtung des Projektes InJobBüro, Betreuung/Koordination von Integrationsjobs Straffälliger
Wiederaufnahme des Projektes Reduzierung von Ersatzfreiheitsstrafen in der JVA
Start des EU-Projektes EQUAL/BABE mit dem Schwerpunkt Rehabilitation/ Kunsttherapie, Ergotherapie und Arbeitsförderung in der JVA Bremen für erwachsene Strafgefangene
2006
Fortsetzung des Projektes Berufshilfe über Landesprogramm Chance II – systematische Betreuung von Straffälligen zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung in die Gesellschaft
Kooperation mit dem Beschäftigungsträger Förderwerk im Rahmen von Clean City – Graffitientfernung im öffentlichen Raum
Ausbau des KompetenzCentrums zusammen mit dem Förderwerk – Vernetzung verschiedener sozialer und beruflicher Hilfen sowie das Angebot von Beschäftigungsmaßnahmen für Strafentlassene
2007
Erfolgreiche Beendigung des EU-Projektes Equal/BABE im Erwachsenenvollzug
Einzug in die Büroräume des KompetenzCentrums
Start des EU-Projekts Xenos „Step by Step“
Neue Internetpräsenz von Hoppenbank unter www.hoppenbank.info
Beendigung des Projekts Clean City, das in Kooperation mit dem Beschäftigungsträger Förderwerk durchgeführt wurde
2008
Fortsetzung des Projekts Berufshilfe über das Landesprogramm Chance III des Europäischen Sozialfonds und der Förderung durch die BAGIS
Zertifizierung des Vereins Hoppenbank nach DIN EN ISO 9001:2000 über das eingeführte Qualitätsmanagement durch bag cert
Beginn der kleinen EU-Projekte LOS – Ehrenamtliche Straffälligenhilfe und HIGELO (Hier geht´s los)
Brücke Bremen eröffnet 2. Beratungsstelle bei den Sozialen Diensten der Justiz
Ausweitung der Betreuung von Integrationsjobs in Kooperation mit Förderwerk GmbH im Kompetenz-Centrum
2009
Erfolgreiche Durchführung der EU geförderten Projekte über Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS) – „HIGELO“ und „Ehrenamts-Koordination“.
Die weitere Förderung ist für 2010 vereinbart
Das Qualitätsmanagementsystem wurde erfolgreich weiter zertifiziert über DIN EN ISO 9001:2008
Brücke Bremen Beratungsstelle Mitte und Berufshilfe Mitte sind in die Sögestr. 62-64 (altes Oberlandesgericht) umgezogen
Projekt "step by step" im Jugendvollzug soll 2010 vom Justizsenator über finanzielle Mittel des Programms "stopp der Jugendgewalt" wieder gefördert werden
2010
Abschluss des Projekts Berufshilfe Chance III und Weiterbewilligung über Chance IV (01.01.2011 bis 30.06.2013) über den Europäischen Sozialfonds und gefördert vom jobcenter Bremen bis 31.12.2011
Abschluss der Jahresprojekte über das EU-Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" - "Ich lese für Dich", "Koordination der ehrenamtlichen Straffälligenhilfe" und "HIGELO" (Hier gehts´s los). Die Projekte wurden wieder für 2011 bewilligt und werden fortgeführt.
Daneben soll ein neues Projekt "Alkoholsuchtberatung und Prävention" in 2011 beginnen.
Das Projekt "step by step" wurde im Frühjahr 2010 begonnen und ist bis Okt. 2011 bewilligt über die Mittel "Stopp der Jugendgewalt"
Das Qualitätsmanagementsystem wurde im November 2010 erneut zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008
