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Ambulant betreutes Wohnen
AHAB

 

Das Projekt AHAB ist aus der Zusammenführung der Betreuungsmaßnahmen Drogen/Methadon und Nachbetreuung/Betreutes Wohnen entstanden.


Das Projekt Nachbetreuung wurde 1984 als ambulantes Nachsorgeangebot für das sozialtherapeutische Wohnheim Haus Fedelhören eingerichtet.


Das Projekt Drogen/Methadon wurde 1989 entwickelt, um Inhaftierten, die substituiert wurden oder drogenfrei leben wollten, nach der Haft einen Zugang zur Betreuung zu ermöglichen.


Rechtliche Grundlage


Das Projekt AHAB stellt eine ambulante Maßnahme im Sinne des § 16 SGB II / oder nach §§ 67/68 SGB XII dar. Aufnahmevoraussetzung in das Projekt ist die Kostenzusicherung durch den zuständigen Sozialhilfeträger.


Das Projekt wendet sich an Straffällige, die aus dem Justizvollzug (U-Haft, Strafhaft, nach Verbüßung einer Ersatzfreiheitstrafe) entlassen werden, unter Bewährungsaufsicht stehen, von Haft oder einem neuen Strafverfahren bedroht sind und zur Überwindung ihrer sozialen Schwierigkeiten der Unterstützung bedürfen.


Die Bewilligung des Gesamtplans gemäß § SGB XII/SGB II ist notwendig, hier wird der gegenwärtige individuelle Hilfebedarf festgestellt und die Zielsetzung für die Betreuungsmaßnahme definiert.


Wohnen


Die ambulante Betreuung erfolgt in den Wohnprojekten des Vereins oder auch im eigenen Wohnraum.
Der Verein verfügt über vier Wohnhäuser, in denen Einzelzimmer mit gemeinschaftlicher Nutzung von Küche und Bad zur Vermietung bereitgestellt werden. Dieses Angebot dient als Übergang bis die Betroffenen selbst Wohnraum auf dem freien Wohnungsmarkt angemietet haben. Zusätzlich gibt es in diesen Häusern insgesamt 5 abgeschlossene Einzelwohnungen, die langfristig angemietet werden können. Für die Anmietung von Wohnungen des Vereins ist die Abgabe einer einkommensunabhängigen Mietgarantieerklärung durch den Sozialhilfeträger oder im Einzelfall ein Deponat in Höhe von 3 monatlichen Warmmieten zu zahlen.


Angebote


Das Angebot gilt für einen Zeitraum von 6 bis 18 Monaten. Nach 6 Monaten erfolgt ggf. die Fortschreibung der Maßnahme mit einer aktualisierten Stellungnahme.  


Die Hilfestellung erfolgt in den Bereichen:

  • materielle Grundsicherung
  • psycho-soziale Situation
  • Arbeit und Beschäftigung
  • Wohnen und Alltagsbewältigung
  • Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Geldstrafentilgung
  • Rechtsangelegenheiten
  • Sucht und gesundheitlichen Problemen
  • Schuldenklärung
  • Schwierigkeiten im Wohnumfeld
  • Wohnungssuche
  • Strukturierung des Alltags

 

Wir arbeiten eng mit dem EVB-Pool der JVA Bremen und anderen Ansprechpartnern im Vollzug zusammen. Die Ausgänge und Gespräche in der JVA dienen dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Planung der Betreuungsmaßnahme und den Vorbereitungen für die Zeit nach der Haftentlassung.

 

Ziele


Das Projekt AHAB bietet durch seine unterschiedlichen Wohnformen und die individuell entwickelten Betreuungsinhalte eine hohe Flexibilität und gewährleistet dadurch eine optimal abgestimmte Versorgung für die Betroffenen.


Die Betreuungssituation beinhaltet ebenso für die Klienten ein soziales Trainingsfeld, wodurch sie ihre Fähigkeiten und Selbstverantwortung stärken können, um zu einem eigenständigen Wohnen und Leben zu gelangen.

 


AHAB
Aufsuchende Hilfen – Ambulante Betreuung


AnsprechpartnerInnen:

Frau Bartl
Frau Grünhagen-Jüttner
Herr Jakobaufderstroth


Telefon 0421 - 55 78 642

Fax 0421 - 55 78 686


bartl@onlinehome.de

gruenhagen.juettner@onlinehome.de

jakobaufderstroth.ahab@onlinehome.de


Anschrift

Kornstraße 112
D - 28201 Bremen


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